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Buddhismus Artikel
Der Buddhismus ist eine spirituelle Lehre und gleicht aus westlicher Sicht häufig weniger einer traditionellen Religion, vor allem in Bezug auf die monotheistischen Religionen, sondern in vielem einer Philosophie oder Weisheitslehre, welche auf den Überlieferungen von Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama) beruht. Siddhartha Gautama (ca. 563 v.Chr. bis 483 v.Chr.) war wohl Sohn eines Regionalfürsten in dem Norden Indiens, und verließ in dem Alter von 29 Jahren Frau und Sohn, um sich einem spirituellen Leben zuzuwenden. Nachdem Siddhartha Gautama unter einem Pappelfeigenbaum die Erleuchtung (Bodhi) erfuhr, wurde er von seinen Anhängern und Schülern Buddha (Erleuchteter, Erwachter) genannt.
Buch-Tipp: Big Shots Wie BUNTE-lesen auf höchstem Ästhetik-Niveau!! Ein wundervolles Buch voller umwerfender "Promi"-Bilder; jedes einzigartig und stets wieder überraschend anders. Glücklich, diese tolle Frau einmal live erlebt zu haben, freue ich mich umso mehr, ihre unvergleichliche Persönlichkeit aus jedem einzelnen ihrer Werke herausstrahlen zu sehen. Die "Vier Edlen Wahrheiten" des Buddha | |
Die von ihm dargelegte Lehre fasste er wie ein Arzt, als der er sich auch genannte, in den "Vier Edlen Wahrheiten" zusammen:
- Es gibt Leid ( in dem Leben ) / das Leben ist frustrierend, unvollkommen (Pali: Dukkha).
- Es gibt eine Ursache für Leid. Dies ist die grundlegende Unwissenheit (über die wahre Natur der Dinge - Das diese in dem Bezug auf Ihre Existenz leer sind - leer von einer eigenen Essenz.). ( Dieses Leid entsteht durch Begierde / Durst / Sich-Anklammern, Egoismus ) ( Samudaya ).
- Es ist möglich sich vom Leid zu befreien. Es gibt ein Ende von Leid. ( Nirodha ).
- Es gibt (von Buddha gegebene) Weg und Mittel das Leid zu beenden. Ein Weg dazu wird gezeigt in dem sogenannten Achtfachen Pfad zu dem rechten Leben ( Magga ).
Durch die zentrale Stellung des Leidensbegriffes in dem Buddhismus hat sich dieser den Vorwurf einer pessimistischen Weltanschauung eingehandelt. Dem ist entgegenzuhalten, dass das Dharma (die Lehre Buddhas) einen Weg zur Leidensbefreiung aufweist - positiv gesagt: einen Weg zu dem "Wohlsein" (Thich Nhat Hanh).
Außerdem muss man klar unterscheiden zwischen dem allumfassenden Prinzip der bedingten Entstehung, welches diese vier edlen Wahrheiten in konzentrierter Form darstellen, und seine spezielle Anwendung auf das Leiden. Die bedingte Entstehung (Pali: Paticca-Samuppada) ist die Darstellung der Seinsweise aller Phänomene in ihrer dynamischen Entwicklung und gegenseitigen Bedingtheit, so wie der Arhant Assaji die Lehre des Buddha in kürzester Form Sariputra darlegte: "Der Tathagata (Buddha) hat den Ursprung jener Dinge erklärt, die aus einer Ursache hervorgehen. Ihr Aufhören hat er ebenfalls erklärt. Das ist die Lehre des großen Sramana (Heiligen)".
Dass der Buddha nun "dukkha", das Leiden und das Unbefriedigende der Existenz als Ansatzpunkt wählt, kommt aus seiner Überzeugung, dass ca. ein aus tiefstem Herzen kommender Impuls stark genug sein kann, den unbelehrten Weltling auf einen Pfad zu bringen, der die radikalste Veränderung in seinem Wesen bewirken soll. Ca. die Einsicht in die grundlegende unbefriedigende Natur unserer Existenz kann stark genug sein, uns zu dem Handeln aufzurütteln. Die Absicht buddhistischen Strebens ist aber keinesfalls ca. die Aufhebung des Leides, sondern die Verwirklichung von Vollkommenheit (Vollkommenheit der Weisheit und des Mitgefühls, Nibbana), was positiv und grundlegend ist.
Buch-Tipp: Buddhas Anleitung zum Glücklichsein. Fünf Weisheiten, die Ihren Alltag verändern Buddhismus und Psychologie Am Anfang war ich skeptisch und fand den Inhalt des Buchs belanglos bis esoterisch. Doch der erste Eindruck täuscht gewaltig. Frau Mannschatz beginnt das Buch mit einer Darstellung der Achtsamkeits-Meditation, und danach beschreibt sie die 5 Hindernisse (aus Sicht des Buddhismus). Ich muß sagen, daß mir dieses Buch einen... |
Die 37 erforderlichen Dinge zur Erleuchtung (Bodhipakkhiyadhamma 37) |
Buch-Tipp: Bäder planen, einrichten, erleben. Tipps und Ideen, Materialien und Beispiele Garantiert für jeden etwas dabei Bei den vielfältigen Einrichtungsbeispielen wurde an alles gedacht; von ganz klaren Formen über klassische Naturfarben bis hin zu verspielten Badezimmern ist alles dabei. Hier findet garantiert jeder Anregungen, die er gerne in seinem Bad umsetzen würde. Dabei helfen zusätzlich die genauen Angaben zu den Herstellern... |
Die Vier Grundlagen der Achtsamkeit (Satipatthana 4) |
- Achtsamkeit auf den Körper (Kayanupassana )
- Achtsamkeit auf die Gefühle (Vedananupassana )
- Achtsamkeit auf den Geist (Cittanupassana )
- Achtsamkeit auf die Geistesobjekte (Dhammanupassana )
Buch-Tipp: Close Up Außergewöhnlich Eine außergewöhnliche Sammlung, die in diesem Band zusammen gestellt wurde. Jedes Portrait ist seine eigene Studie wert. Man sieht, wer sich öffnet und wer nicht, wer sich unbedarft vor dem Fotographen platzierte und wer lange brauchte, bevor Martin Schoeller knipsen durfte. Ein Buch für alle, die Freude an schönen Bildern... |
Die Vier Rechten Anstrengungen (Samapadhana 4) |
- Anstrengung der Sinnenzügelung (Samvara Padhana )
- Anstrengung zur Überwindung (Pahana Padhana )
- Anstrengung zur Entfaltung (Bhavana Padhana )
- Anstrengung zur Erhaltung (Anurakkhana Padhana )
Buch-Tipp: Das Buch der Menschlichkeit. Jubiläumsedition. 5 CDs . Eine neue Ethik für unsere Zeit Für jeden Menschen empfehlenswert Meine Vorgänger haben schon alles gesagt.
Der Dalai Lama behandelt hier beinahe alle Themen, so ist dieses Hörbuch für jeden Menschen empfehlenswert, der sich mit dem Thema "Ethik", "Buddhismus", oder einfach "warum bin ich da?" beschäftigt.
Also. . für jede/n :-)
Die meisten Inhalte bringen keine durchbrechenden... |
Die Vier Wege zu dem Erfolg (Iddhipada 4) |
- Wille, Streben, Ziel (Chanda )
- Willenskraft, Anstrengung, Bemühen (Viriya )
- Reinheit des Bewusstseins (Citta )
- Erforschen, Erwägen (Vimasa )
Buch-Tipp: Das Buch der fünf Ringe Der Geist der Leere Nirgends fand ich den Geist der Leere, der für jeden Buddhisten und jeden Kampfsportler unerlässlich ist, so gut beschrieben wie hier. Indem man die Dinge erkennt, die existieren, kann man die erkennen, die nicht existieren.
Für Kampfsportler gilt: Indem man alles ausprobiert, was es auszuprobieren gibt und alle eigenen Fähigkeiten... |
Die Fünf Fähigkeiten (Indriya 5) |
- Vertrauen Glauben (Saddha )
- Willenskraft, Anstrengung (Viriya )
- Achtsamkeit (Sati)
- Sammlung, Konzentration (Samadhi)
- Weisheit (Panna )
Buch-Tipp: Das Herz der Liebe, 1 Audio-CD Ein wirklicher Genuß ist dieses Hörbuch. . . . . . denn es berührt die Seele und lässt einen glücklich aber auch nachdenklich zurück! Toll vorgetragen bekommt man einen Einblick in den Buddhismus und seine Grundregeln. Und natürlich über Menschlichkeit, Gefühle und die Liebe. |
Die Fünf Kräfte (Bala 5) |
- Vertrauen Glauben (Saddha )
- Willenskraft, Anstrengung (Viriya )
- Achtsamkeit (Sati)
- Sammlung, Konzentration (Samadhi)
- Weisheit (Panna )
Buch-Tipp: Der Buddhismus. Eine kurze Einführung Für diesen Preis gut! Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt in diesem kleinen Heft, wie ich meine. Die wichtigsten Aspekte des Buddhismus und seine Geschichte werden kurz und bündig zusammengefaßt. Interessant fand ich den Hinweis, dass Tanha, das zumeist mit "Begehren" übersetzt wird und ein zentrales Konzept der vier edlen Wahrheiten darstellt,... |
Die Sieben Erleuchtungsglieder (Bojjhanga 7) |
- Achtsamkeit (Sati)
- Gesetzesergründung (Dahamma Vicaya )
- Willenskraft, Anstrengung (Viriya )
- Verzückung, Freude (Piti )
- Ruhe, Gestilltheit (Passaddhi )
- Sammlung, Konzentration (Samadhi)
- Gleichmut (Upekkha )
Buch-Tipp: Der Tau am Morgen ist weiser als wir. Alte und neue Zen-Geschichten Der richtige Mix von Humor und spiritueller Erkenntnis "Wer bin ich und was mache ich in meinem Leben" - die zentrale Frage. . . Und die Antwort? Vielleicht finden wir sie in einer oder mehreren der 71 alten und neuen Zen-Geschichten dieses hübsch gestalteten Geschenkbandes. Geschenkband - das ist es wahrlich und eine Schatztruhe, wo jeder... |
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- rechte Ansicht (samma ditthi)
- rechte Gesinnung (samma sankappa )
- rechte Rede (samma vacca )
- rechtes Handeln (samma kammanta )
- rechter Lebenserwerb (samma ajiva )
- rechte Anstrengung oder Bemühung (samma vayama )
- rechte Achtsamkeit (samma sati)
- rechte Konzentration (samma samadhi )
Buch-Tipp: Die Kuh, die weinte. Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück (Lotos) Eine Perle der Weisheit "Vielleserin" aus Essen hat ganz Recht! Und von ihr habe ich das Buch auch geschenkt bekommen, und natürlich habe ich es auch wieder Freunden und Arbeitskollegen empfohlen oder geschenkt. Und ich habe gehört, dass diese es wiederum auch weiter empfohlen und verschenkt haben. . . . .
So lustig und spritzig, und gleichzeitig... |
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Buddha war weder ein Gott noch der Überbringer einer göttlichen Wahrheit, sondern er stellte klar, dass er die Lehre, d. h. den Dhamma (Sanskrit: Dharma) nicht aufgrund göttlicher Offenbarung erhielt, sondern dass er vielmehr durch eigene meditative Schau ein Verständnis der Natur des eigenen Geistes und der Natur aller Dinge erlangte, welches jedem zugänglich ist, wenn er seiner Lehre und Methodik folge. Auch warnte er vor blindem Vertrauen in eine Autorität und hob dadurch die Selbstverantwortung des Menschen hervor. Insbesondere verwies er auf die Vergeblichkeit, die Welt mit Hilfe von Begriffen und Sprache zu erfassen und legte damit den Grundstein einer gesunden und ausgeprägten Skepsis gegenüber dem geschriebenen Wort, die in anderen Religionen in dieser Radikalität kaum anzutreffen ist.
Zu den buddhistischen Überzeugungen gehört u. a. die Reinkarnation und das Gesetz des Karma. Buddha selbst hat jedoch keine metaphysischen Aussagen, z.B. über das, was nachdem Tode geschieht, wer die Welt erschuf, etc. gemacht.
Buch-Tipp: Die Lehren - Buddha tolle Übersetzung einiger Buddhaworte Seidenstücker legte hier eine tolle Übersetzung einiger Auszüge aus den Reden des Buddha vor, die auch als Einführung in den frühen Buddhismus wertvoll sind. Ohne Vorkenntnisse wird es allerdings einige Arbeit bedeuten, die buddhistische Philosophie mithilfe dieses Werks zu verstehen, da es nahezu unkommentiert... |
Verbreitung des Buddhismus | |
Es leben global circa 600 Millionen Buddhisten. Diese Zahl ist jedoch nicht verbindlich, da es starke Schwankungen zwischen einzelnen Statistiken gibt.
Die Länder mit der stärksten Verbreitung des Buddhismus sind Bhutan, Tibet, China, Südkorea, Japan, Thailand, Myanmar, Vietnam, Kambodscha, Laos, Sri Lanka , während er in seinem Ursprungsland Indien ca. noch eine kleine Minderheit darstellt (etwa 1 Prozent der Bevölkerung).
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Schulen (buddhistische Hauptrichtungen) |
- HÎNAYÂNA – »Kleines Fahrzeug« [5. Jh. v.Chr., Indien]
Wichtigste Verzweigungen:
- Sthaviravâda / Theravâda [4./3. Jh. v.Chr., Indien]
- MAHÂYÂNA – »Großes Fahrzeug« [1. Jh. v.Chr., Indien]
Bedeutendste Philosophenschulen:
- Vijñânavâda (Yogâcâra) [4. Jh., Indien]
- Fa-hsiang-tsung [650, China]
Wichtigste Verzweigungen:
- Ch’ing-t’u-tsung [402, China]
- Saddharmapundarîka (Lotos-Schulen) [280, Indien]
- T’ien-t’ai-tsung [580, China]
- Tantrayâna (Esoterische Schule) [500, Indien]
- Dhyâna (Meditations-Schule) [6. Jh., China]
- Ch’an-tsung [526, China]
- Zen-shû [12. Jh., Japan]
- Rinzai-shû [1191, Japan]
- Sôto-shû [1244, Japan]
- Ôbaku-shû [1654, Japan] Es existieren zwei Hauptrichtungen des Buddhismus: Hinayana ("Kleines Fahrzeug") [heute ca. noch in der Form des Theravada = "Lehre der Alten" existent] und Mahayana (= "Großes Fahrzeug").
Der Theravâda ist am weitesten verbreitet in Sri Lanka, Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha und teilweise auch in Vietnam. Das Mahâyâna ist vor allem in Nord- und Ostasien (China, Korea, Japan, Taiwan, Vietnam) beheimatet.
Das Tantrayana oder Vajrayana wird ab und zu als dritte Hauptrichtung des Buddhismus aufgeführt, ist trotz der bestehenden Eigenheiten aber dem Mahâyâna zuzuordnen.
Der Theravâda-Buddhismus hat einen in der Pali-Sprache verfassten Kanon seiner grundlegenden Schriften, der Tipitaka genannt wird (im Westen eher bekannt durch die Sanskrit Nennung Tripitaka). Der Name bedeutet "Dreikorb", aufgrund seiner Aufteilung in drei Kompendien:
- Das Vinayapitaka enthält Regeln für die Gemeinschaft (Sangha) der buddhistischen Mönche und Nonnen.
- Das Suttapitaka enthält die Lehrreden (Sutren) des Buddha.
- Das Abhidhammapitaka enthält eine philosophische Systematisierung der Lehren Buddhas.
Der Mahâyâna-Buddhismus benutzt außerdem viele ursprünglich in Sanskrit abgefasste Mahâyâna-Sutren, die hier als überlegene Lehren gelten. Ein Teil davon ist ca. noch in Chinesischen Übersetzungen erhalten.
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Im Gegensatz zu den christlichen Orden, bestand die Mönchsgemeinde seit Entstehung des Buddhismus. Zunächst existierten ca. Mönchsorden später auch Nonnenorden. Beide Orden wurden von Buddha selbst gegründet und in den ersten Jahren wurden Anwärter ca. vom ihm ordiniert. Später, wegen einer schnell wachsenden Gemeinde, übertrug er das Recht Mönche zu ordinieren auch auf seine Jünger. Das Leben eines Mönchs oder Nonne ist asketischer, als das der christlichen Orden. Zunächst gab es ca. hauslose Wandermönche, die bettelnd ihren Lebensunterhalt bestritten. Erst später wurden Aufentaltsstätten und Unterkünfte gestiftet. Bis dahin wurden ca. zur Regenzeit Hütten gebaut die am Ende wieder abgerissen wurden. In dem Buddhismus gibt es ca. einen Orden, auch wenn die Lebensweisen zu dem Teil recht unterschiedlich sind. Es ist von verschiedenen "Schulen" die Rede, da Ordensspaltung als eines der großen Vergehen angesehen wird. Auch zu Buddhas Zeiten gab es schon Versuche und Tendenzen der Ordensspaltung. Diese waren aber meist politisch motiviert. Beim Ordenseintritt wird nicht wie in christlichen Orden das Leben Gott geweiht und ein lebenslanges Gelübde abgelegt, sondern die Gelübde werden für die Zeit des Ordensaufenthals abgelegt und weniger als Buße denn als Übungsweg verstanden. So kann der Orden jederzeit verlassen und auch wieder beigetreten werden. Die große Verehrung, die den buddhistischen Mönchen entgegen gebracht wird, gilt nicht in erster Linie der Person selbst, als viel mehr dem Respekt vor dem Dhamma, das der Mönch oder die Nonne verkörpert/repräsentiert. Es gibt weder einen Missionierungs-Auftrag noch muss der Glaube bekannt werden. Darum gibt es auch keine wirklichen Märtyrer oder Märtyrertum. Heutzutage entscheiden sich aber stets weniger Menschen für das Mönchsleben. Gab es vor 40 Jahren bei 1 Millionen Tibetern noch über 110 Tausend Mönche und Nonnen, so sind es heute bei 2,7 Mio Einwohnern ca. noch 46.000. Änliches ist auch in anderen traditionell buddhistischen Ländern zu beobachten. Buddhistischen Mönchen ist es nicht gestattet Frauen zu berühren oder sich mit einer Frau an einem geheimen oder nicht öffentlichen Ort aufzuhalten, geschweige denn Geschlechtsverkehr zu haben. Auch das Darlegen der Lehre gegenüber einer Frau ist in ausführlicher Form ca. in Beisein eines weiteren Mannes erlaubt.
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In der Patimokkha sind die ersten und wichtigsten Mönchsregeln enthalten. Sie regeln alle Bereiche des Mönchsleben. Die Nonnen haben darüber hinaus noch weitere spezielle Regeln.
Hier sind ca. einige genannt die auch für die Laien interessant sein können bei dem Umgang mit buddhistischen Mönchen.
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Buddhistische Mönche dürfen ca. um Wasser oder Medizin (Hygieneartikel wie z.B. Zahnbürsten zählen dazu) bitten und wenn ihm das Gewand gestohlen wurde, nach einem neuem Gewand. Alles andere muss ihm unaufgefordert gegeben worden sein. (Dementsprechend bedanken sich Mönche auch nicht, weil es ihnen nicht geschenkt, sondern geopfert wird. Also um gutes Karma zu erwirken und nicht um den Mönch eine Freude zu machen). Mönche dürfen keine Einladung ausschlagen um eine später gemachte Einladung anzunehmen. Sie müssen die erste annehmen oder alle ablehnen. Mönche dürfen weder Geld noch Schmuck annehmen. Auch kein rohes Getreide (darum kochen sie auch nicht selbst). Sie dürfen kein Fleisch verzehren, wenn sie wissen oder vermuten, dass das Tier für sie getötet wurde. Die Lebensmittel, die sie nicht bis 12 Uhr verzehrt haben, müssen sie weg schütten und dürfen erst am nächsten Morgen wieder essen. Alkohol ist ganz verboten, so wie alle berauschenden Mittel. 3/4 des Essens sollte aus der Beilage bestehen.
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Mönche dürfen keine Lebewesen gewollt oder aus grober Unachtsamkeit töten oder jemanden dazu veranlassen es zu tun. Darum können sie nicht Rasen mähen, Erde umgraben oder jemanden auffordern dies zu tun. Mönche dürfen auch nicht zu dem (Selbst-)Mord aufhetzen oder jemandem die Mittel dazu verschaffen.
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Mönche dürfen mit nicht ordinierten höchstens drei Nächte zusammen in einem Raum schlafen und mit Frauen gar nicht. Wenn ein Mönch sich einen Ort zu dem Wohnen sucht, der als allgemein gefährlich oder unheimlich gilt, darf er dort keine Almosen in Empfang nehmen (sondern muss sie selber holen). In dem stehen urinieren ist Mönchen auch nicht gestattet.
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Wenn es keinen triftigen Grund gibt, sollten Mönche nicht nach 12 Uhr in Versammlungen gehen. Theater, Kino, Sportveranstaltungen oder Paraden dürfen von Mönchen nicht besucht werden. Baden ist erlaubt, aber keine Wasserschlachten, erschrecken oder abkitzeln. Lagerfeuer sind ca. aus wichtigen Anlass erlaubt. Mönche dürfen Mitglieder oder Asketen von Orden anderer Glaubensrichtungen nicht bedienen, sondern dürfen ihnen ca. Dinge anbieten. Mönche dürfen sich nicht mit Kriminellen verabreden (und) mit ihnen die selbe Strecke zusammen gehen. Die Lehre darf ca. jemanden dargelegt werden, der Respekt zeigt. Mönche dürfen sich nicht als Händler betätigen.
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In der Theravada-Tradition wird noch am engsten mit den Patimokkha-Regeln gelebt. Aber auch hier wurden schon z.T. Konzessionen an das moderne Leben gemacht. So lässt sich der Umgang mit Geld nicht stets vermeiden. In der Theravada-Tradition sind die Klöster weitestgehend autonom, in dem Gegensatz zu den christlichen Orden, an deren Spitze der Papst steht und das letzte Wort hat.
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Im Mahayana sind weit mehr Regeln geändert worden. Das Ursprungsland des Buddhismus ist Indien. Viele Regeln sind aber in der Patimokkha klimabedingt. So ist die Regel nicht mehr als vier Kleidungsstücke zu besitzen, für ein Mönch in Japan bei -5 °C nicht mehr aufrecht zu erhalten. Es kamen aber auch neue Regeln hinzu. So wird der Fleischverzehr bei vielen Mahayana-Schulen ganz abgelehnt.
== Literatur ==* Bechert, Heinz (2000). Der Buddhismus I: Der indische Buddhismus und seine Verzweigungen. Stuttgart, Kohlhammer. ISBN 3170153331
- Bechert, Heinz & Gombrich, R. (2002). Der Buddhismus: Geschichte und Gegenwart (2. Aufl.). München: Beck. ISBN 3406421385
- von Brück, Michael (1998). Buddhismus: Grundlagen, Geschichte, Praxis. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus. ISBN 3579007238
- Buddhadasa Bhikkhu. Kernholz des Bodhibaums: Suññata verstehen und leben. BGM. ISBN 3831100284
- Conze, Edward (1995). Der Buddhismus: Wesen und Entwicklung (10. Aufl.). Stuttgart: Kohlhammer. ISBN 3170135058
- Ficicchia, Francesco (2004). Buddhismus: Handlexikon der Namen und Begriffe in Tradition und Glaubenspraxis. Jena: IKS GmbH. ISBN 3934601898
- Glasenapp, Helmuth von (1966). Der Buddhismus, eine atheistische Religion. München: Szczesny.
- Glasenapp, Helmuth von (1946). Die Weisheit des Buddha. Wiesbaden: Löwit.
- Lama Karta (1999). Buddhismus - Eine Einführung in die Lehre Buddhas. Scherz ISBN 3502610274
- Pfister, Hansjörg (2004). Philosophische Einführung in den frühen Buddhismus. Bötzingen: Verlag Reith & Pfister ISBN 3980562999
- Rahula, Walpola (1986). Was der Buddha lehrt (4. Aufl.). Bern: Origo. ISBN 3282000383
- Reichle, Verena (2003). Die Grundgedanken des Buddhismus (11. Aufl.). Frankfurt: Fischer. ISBN 3596121469
- Schumann, Hans W. (1982). Der historische Buddha. Neuauflage 2004 ISBN 3896314394
- Schumann, Hans W. (1990). Mahâyâna-Buddhismus: Die zweite Drehung des Dharma-Rades. München: Diederichs.
- Schumann, Hans W. (2000). Handbuch Buddhismus: Die zentralen Lehren - Ursprung und Gegenwart. München: Diederichs. ISBN 3720521532
- Snelling, J. (1991). Buddhismus: Ein Handbuch für den westlichen Leser. München: Diederichs.
- Thich Nhat Hanh. Das Herz von Buddhas Lehre. Herder. ISBN 3451054124
- Williams, P. & Tribe, A. (2000). Buddhist thought: A complete introduction to the Indian tradition. London: Routledge. ISBN 0415207010
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Wat Srinagarindravararam in der Schweiz
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